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2012 – MAN 10.225 LAEC mit Bimobil-Kabine

Ja, und wie der Zufall manchmal so spielt:
Bereits im November hatte ich ihn im Internet gesehen, — unseren Allrader.
Allerdings stand er da in Spanien, wir sollten noch bis Februar auf Kreta sein, also erst einmal ist aus unserem ersten Rendeszvous nichts geworden. Wir hatten uns viele Bilder schicken lassen, hatten auch mit dem Verkäufer ausgiebig telefoniert und vereinbart, daß wir im Frühjahr wieder miteinander telefonieren. Als sich dann die Misere mit unserem Dethleffs ALPA zuspitzte, eine Fehlerbeseitigung war uns nicht in Aussicht gestellt, und für unsere Ostertour nach Kreta hatten wir zwei Wochen vor Abreise noch immer kein Wohnmobil, habe ich wieder Kontakt aufgenommen, — und dann ging alles ziemlich schnell !
Ende März sollte er zurück in Deutschland sein, wir vereinbarten einen Besichtigungstermin, fuhren hin, sind probegefahren, haben geschaut, gewogen, diskutiert und sind schnell handelseinig geworden !

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Ein MAN 10.225 LAEC-LF abgelastet auf 7,49 Tonnen mit einer schönen Bimobil-Kabine.

Alles Weitere zu dem aktuellen Fahrzeug gibt es im Beitrag “Steckbrief von Herr MAN”,
auf der Hauptseite unter „Herr MAN auf Reisen“.

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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized

 

2011 – Dethleffs ALPA

Und weil das eben noch dauert, wir uns aber “vergrößern” wollen, sind ja nun länger unterwegs, da braucht man mehr Platz, außerdem fahren ja nun ständig unsere zwei Bellos mit uns, legen wir uns erst mal ein “normales” Wohnmobil in etwas größerer Ausführung zu, läßt sich ja sicher wieder ganz gut verkaufen, wenn uns unser richtiger Allrader über den Weg läuft – oder besser – fährt !

Ein Dethleffs ALPA, über 7 Meter lang, 4,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht, Zulademöglichkeiten ohne Ende, gerade richtig für unsere geplanten Langzeitreisen, innen und außen wahrlich ein Traummobil !
So hatten wir uns unser Wohnmobil immer vorgestellt, und so fand ich es plötzlich im Internet !
Nagelnau, gerade erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen und erst 30 Stück davon verkauft !

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Unter der Haube wieder ein Fiat Ducato, jetzt mit 3 Ltr. Dieselmotor mit 177 PS.
Mit 7,38 Metern fast 2 Meter länger als unser Exsis, festes Längsbett im Alkoven, Großraumbad mit separater Dusche, wunderschöner Rundsitzgruppe im Heck und einer riesigen Fahrradgarage darunter.

Eigentlich wär´s das gewesen ! …wenn da nicht … naja, die lange Geschichte einer kurzen Freundschaft !

Jedenfalls schon auf unserer Jungfernfahrt (natürlich nach Kreta), ständig Probleme: andauerndes Aufsitzen mit dem Heck, selbst auf besten Straßen, die Auffahrt auf die Fähre fast unmöglich, der Überhang ist viel zu lang, die Bodenfreiheit viel zu gering, keine Abschrägung an der Heckunterseite. Am Zirler Berg, nach Innsbruck runter sind wir nur knapp einem schweren Unfall entgangen … Bremsentotalausfall … Qualm aus allen Rädern … ein wahnwitzig ohnmächtiges Gefühl, 4,5 Tonnen unterm Hintern, 18 % Gefälle und beim Tritt auf die Bremse passiert – Nichts !! Nur durch eine Blitzreaktion und eine ganze Menge Glück sind wir davongekommen !
Jedenfalls hat sich später herausgestellt, daß das Fahrzeug fast 300 kg weniger laden durfte, als in den Papieren angegeben war, wir waren also auch überladen, außerdem hatte Dethleffs das Fahrzeug, ohne sich an Vorschriften von Fiat zu halten, so verändert (zul. GG um 250 kg erhöht, Radstand um 50 cm verlängert und zul. Gesamtlänge um fast einen Meter überschritten), daß die Bremsen dringend angepasst hätten werden müssen!
Das war unterblieben und auch der TÜV Bayern hat es verbummelt, die Bremsanlage zu überprüfen !

Nach unserer Meinung wollte Dethleffs mit diesem Fahrzeug den Knüller auf den Markt bringen und hat aus Gründen des Wettbewerbs mit aller Gewalt versucht, die wirklich wunderschöne und großzügige Wohnkabine, die unbedingt nach einem langen 5,5 oder gar 6,5 Tonner Fahrgestell verlangt, auf einen kleinen 4,5 Tonner Fiat Ducato zu setzen, der natürlich mit dieser Aufgabe absolut überfordert ist ! – Schade eigentlich um das schöne Wohnmobil !

Zu Hause angekommen war das Haus Dethleffs nicht in der Lage (oder evtl. nicht Willens ?) das Fahrzeug in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen !
So haben wir dieses dem Händler wieder in den Hof gestellt und klagen nun unseren Kaufpreis zurück.

Update Januar 2015:
Nach fast 3 Jahren und 2 Instanzen hat nun das Oberlandesgericht Frankfurt unter dem Aktenzeichen 26 U 31/14 endlich unserer Klage auf Rücktritt vom Vertrag stattgegeben und den Händler anständig verdonnert.
Er muß uns den Kaufpreis nebst Zinsen für fast 3 Jahre zurück erstatten, außerdem hat er alle Anwalts- und Gerichtskosten, sowie die Kosten für das Gutachten zu zahlen !
Eine richtig teure Suppe für die Herren, vielleicht überlegen sie später besser, welchen Mist sie den Kunden so andrehen !

Das OLG Frankfurt hat auf Grund des erstellten Gutachtens letztinstanzlich bestätigt, daß unser Dethleffs ALPA für den gewöhnlichen Gebrauch als Reisemobil nicht geeignet ist, von der zugesagten Zuladung von fast 1.000 kg waren letztendlich im Heckbereich mit den riesigen Garagen mickrige 80 kg übrig geblieben !

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized

 

Die Suche nach einem Allradmobil

Bei aller Freude mit unserem Exsis, ist er immer noch nicht das perfekte Fahrzeug.
Deswegen habe ich das nächste Gefährt schon seit langem in Planung.

Eigentlich soll sich am Fahrzeug selbst nicht viel ändern, Größe, Ausstattung und Aussehen sind so weit ok. Allerdings soll es unbedingt mit Allradantrieb ausgestattet und entsprechend fest gebaut sein, damit wir tatsächlich grenzenlos, auch offroad unterwegs sein können.

 Unser Ziel ist es, die Wüsten Nordafrikas selbst zu befahren, außerdem reizen die ehemaligen GUS-Staaten bis rüber in die Mongolei (Seidenstraße) schon ganz gewaltig. Auch würde mich eine Reise quer durch Afrika bis runter nach Kapstadt schon sehr reizen.

Allerdings muß das erst noch etwas reifen, so etwas will gut überlegt und vor allen Dingen auch bezahlt sein !!

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Die Suche nach einem solchen Gefährt entwickelt sich zu einer wirklichen Aufgabe !
Neufahrzeuge: Meist unbezahlbar ! Da sind schnell mal 200.000 Euro beisammen ! Nee, wirklich nicht !
Außerdem gibt es mit diesen neuen Euro-5-Fahrzeugen enorme Probleme, beispielsweise in Afrika. Kaum ein Mechaniker auf dem gesamten Kontinent, aber auch in Mittelasien ist in der Lage, Probleme an einem solchen Fahrzeug zu beseitigen, die wahnwitzig viele Elektronik, die in diesen Fahrzeugen verbaut ist, kann ohne Computer und entsprechende Diagnose-Software überhaupt nicht mehr repariert werden ! Zudem vertragen die meisten Euro-5-Motoren die relativ schlechten Diesel-Qualitäten in diesen Ländern überhaupt nicht und geben bald ihren Geist auf !
Die Alternative sind Gebrauchtfahrzeuge: in Euro-3-Norm oder drunter, mit möglichst wenig Elektronik.
Was mir da allerdings so alles über den Weg läuft: Baustellen-LKW mit mehreren 100.000 km drauf, mehr Schrott als Auto. Oder wirklich gute gebrauchte Militärlaster, meist nur 20 oder 30.000 km auf dem Tacho, meist topgepflegt, aaaaber mindestens 30 Jahre alt, Uralttechnik, total untermotorisiert – wie das seinerzeit halt Stand der Technik war ! Nee, das ist es auch nicht – naja, das kann dauern !

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized

 

2003 – Hymer Exsis

So fanden wir im Herbst 2003 auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf unseren neuen.

Einen Hymer – Exsis der ersten Generation – in weinrot – schööööön !

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Unter der Haube die bewährte Technik eines Fiat Ducato, 2,8 Ltr. Maxi-Diesel mit 127 PS, mit einem Spritverbrauch von knapp 11 Litern auf 100 km.Automatic und Tempomat habe ich mir gegen Aufpreis gegönnt, ich will ja schließlich entspannt unterwegs sein und nicht arbeiten müssen, wenn ich fahre.

100 Ltr. Frischwasser, 80 Ltr. Grauwasser, 2 x 11 kg Gas mit Umschaltautomatik, Heizung, Warmwasserboiler, Anhängekupplung – wenns mal viel zu transportieren gibt, Fahrradträger – alternativ mit zusätzlichem Lastenkoffer zu bestücken.

Nur 5,45 Meter lang und 2,05 Meter breit, unter 3,5 Tonnen – absolut alltagstauglich !

Innen optisch ansprechend, gut verarbeitet und bequem.
Mit Drehsesseln und gemütlicher Sitzecke, richtiger Küche, großem Kühlschrank mit Gefrierfach, Fernseher, verdammt viel Stauraum, richtiger Nasszelle mit Toilette und Dusche. Und einem Festbett, welches mit einem Handgriff von der Decke nach unten schwenkt. Und das schönste: Selbst wenn das Bett ausgeschwenkt ist, kann man darunter noch ganz bequem und ohne Platzangst am Tisch sitzen und lesen oder was schreiben.

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized

 

1996 – Winnebago Brave 25

1996 legten wir uns dann unser erstes richtiges und zudem nagelneues Reisemobil zu.

Und was für eines !   –   ein Winnebago Brave 25.
Fast 8 Meter lang, 2,52 Meter breit und 3,45 Meter hoch,   –   was ein Dickschiff !
Unter der Haube ein 8-Zylinder Diesel mit 6,4 Liter Hubraum von Chevrolet.
Automatic, Tempomat.
Innen mit Clubsesseln, Festbett, separatem Bad mit 90cm-Dusche, 4-Flammen-Herd mit Backofen, Mikrowelle, Kühlschrank und Fernseher so groß wie zu Hause.
Mit Klimaanlage, 3 kW-Stromgenerator, 240 Liter Frischwassertank, separatem 80 Liter-Gastank und Garage mit 2 Honda Dax drin.

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Doch bald merkten wir, daß das so gar nicht unser Stil war.
Der Winni war zwar supertoll, war komfortabel und großzügig, und mit knapp 18 Litern Diesel auf 100 km auch gar nicht so übermäßig im Verbrauch.
Aber irgendwie wurde er uns im Laufe der Zeit einfach zu groß und er war uns eher lästig. Nirgendwo war ein Parkplatz zu kriegen, viele Stellplätze waren einfach zu klein oder die Zufahrten zu eng, Innenstädte waren sowieso meist unerreichbar, die schmalen Gassen auf Kreta und anderswo waren mit diesem Gefährt noch schmaler und viele Zufahrten zu herrlich versteckten Stränden einfach nicht zu bewältigen.
Außerdem waren die Mautkosten und Fährpassagen oft mindestens doppelt oder gar bis zu vier mal so teuer, als mit einem “normalen” Fahrzeug.

Und so suchten wir jahrelang nach dem idealen Gefährt: Aussen klein und innen komfortabel, mit Nasszelle und ohne täglichen Bettenbau.

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized

 

1979 – Ford Transit Bus

Bereits Ende der 1970er Jahre haben wir uns einen ersten Camper gebaut.

Der Ford-Bus, den mein Vater durch einen Überschlag zum Totalschaden gemacht hatte und der dann noch jahrelang zu Hause bei uns im Hinterhof stand, lies mich nicht mehr los.

So begann ich irgendwann zu werkeln, zusammen mit meinem Bruder reparierten, schweißten und schraubten wir, wir beulten aus, spachtelten und lackierten.
Neue Papiere, TÜV-Abnahme und los gings.

Es war alles lange nicht so komfortabel wie heute. Geschlafen wurde auf Luftmatratzen auf dem Fußboden, auch fehlte eine Nasszelle.
Aber was solls ! – Hauptsache mobil ! — und Spaß ! — Und den hatten wir !

Die Jungfernfahrt ging 1979 mit insgesamt 6 Personen nach Schweden.

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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Uncategorized